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Jul 09

Walking

WALKING Ist ein englisches Wort und bedeutet gehen.
Heute ist es der Begriff für die freizeitsportliche Variante der wettkampforientierten Sportart Gehen. Walking ist langsamer als Rennen.
Eine moderne Variante ist das Nordic Walking, bei dem durch den Einsatz von zwei Stöcken der Rhythmus der Schritte unterstützt wird. Die Bewegung dabei wird umgangssprachlich auch mit dem Verb walken beschrieben.
Die Nordic Walking Technik ist der des Langlaufes sehr ähnlich. Daher ist diese Methode als Sommertraining „Skigang“ untern den Spitzenathleten aus dem Bereich Langlauf, Biathlon und Nordische Kombination bekannt. Man kann diese Methode als Teil des Bewegungskonzepts „Nordic Fitness“ sehen.
Nordic Walking ist effektiver als Walking ohne Stöcke.
Durch die zusätzliche Arm-Stockarbeit wird der gesamte Muskelapparat beansprucht.
Nordic Walking hat wegen der hohen Muskelbeteiligung (90 %, also ca. 600 Muskeln) einen enorm hohen Energieverbrauch und ist ideal als Training zur Gewichtsreduzierung.

Nordic Walking ist weniger Gelenk belastend als Jogging.
Nordic Walking steigert durch aktiven Einsatz der Atemhilfsmuskulatur die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus.

Nordic Walking trainiert vier der fünf motorischen Hauptbeanspruchungsformen:
Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination (nicht Schnelligkeit).
Nordic Walking löst bei richtiger Technik und Stocklänge Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Nordic Walking verzögert den Alterungsprozess. Nordic Walking fördert den Abbau von Stresshormonen und ökonomisiert die Herzarbeit.
Nordic Walking stärkt das Immunsystem.

Bei Rücken- und Gelenkproblemen ist Nordic Walking eine ideale Sportart. Durch das Abstützen auf den Stöcken werden die Wirbelsäule sowie Kniegelenke und Fußgelenke entlastet.

walking

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In Deutschland leiden etwa drei Millionen Menschen an einer Erkrankung des Lymphsystems
Besonders Frauen sind von diesem Krankheitsbild betroffen, bei dem vor allem Arme oder Beine dick und geschwollen sind. Neben der komplexen physikalischen Entstauungstherapie eignet sich Nordic Walking zur Unterstützung der Lymphtätigkeit und des Stoffwechsels. Jeder Schritt und jeder Stockeinsatz regt den Abfluss der Lymphflüssigkeit an.

Nordic Walking wirkt förmlich wie eine Lymphdrainage. Unerlässlich für die positive Wirkung ist, dass die Patienten mit ihren vom Arzt verordneten Kompressionsstrümpfen zum Walken gehen.
Die Auswahl der richtigen Ausrüstung ist von großer Bedeutung
Die Nordic Walking Stöcke sollen leicht und stabil sein. Sie sollen Stützen, Führen, Dämpfen.
Eine Herzfrequenzmessung sollte dann vorgenommen werden, wenn ein Gewichtreduktionsprogramm durchgeführt wird oder ein Risiko besteht.
Die Bekleidung sollte eine Funktionskleidung (Hitze, Kälte, Regen, Sturm) sein, die angenehm sitzt, nicht zu eng anliegt und nicht zu weit ist, also einen großen Bewegungsspielraum ermöglicht. Wichtig sind auch die Funktionsunterwäsche und entsprechende Kopfbedeckung, leichte Sportsonnenbrille, Handschuhe und Trinksysteme sowie Sporternährung.
Als Schuhwerk können spezielle Nordic Walking Schuhe verwendet werden. Es eignet sich auch ein herkömmlicher Trail-Running Schuh. Im Winter oder an Regentagen ist wasserabweisendes Material der Schuhe sehr nützlich. Der Schuh sollte einen stabilen Leisten haben, damit eine saubere Fußführung und Abrollbewegung gewährleistet ist.

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