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Jun 30

Speyer, Speyerer Dom, Maximilianstraße, Altpörtel

Speyer, Speyerer Dom, Maximilianstraße, Altpörtel

Speyer ist eine der ältesten deutschen Städte und liegt am Oberreihn. Sie gehört heute zu Rheinland- Pfalz und hat ca. 50 000 Einwohner.
Durch seine Lage im Oberreihngraben gehört Speyer zu den wärmsten und niederschlagsärmsten Gebieten Deutschlands. Durch die Nähe zum Rhein ist Speyer schon immer ein beliebter Siedlungsort. Speyer war Kaiserstadt.
Speyer ist eine der ersten Städte, wo den Bürgern persönliche Freiheiten gewährt wurden. Dies veranlasste Heinrich V. im Jahr 1111. Bereits im Jahr 969 erhielt die Stadt ihr Immunitätsprivileg und die Kontrolle über Münz und Zoll durch Kaiser Otto dem Großen.
Steyer gilt als der Geburtsort der aschkenasischen Kultur, da sich hier im 11. Jahrhundert die erste jüdische Gemeinde bildete.
Eine der Sehenswürdigkeiten ist der Dom zu Speyer, dessen Bauarbeiten, veranlasst durch Kaiser Konrad II., 1030 begannen. Sein Ziel war es, die größte Kirche des Abendlandes zu errichten. Um die für den Bau benötigte Menge von Stein und Holz nach Speyer zu bringen, wurde extra ein Kanal vom Pfälzerwald zum Rhein gebaut. Weder Konrad II. noch sein Sohn Heinrich erlebten den Abschluss der Arbeiten. Der Dom wurde erst unter dem Enkel Heinrich IV. im Jahr 1061 geweiht.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Altpörtel, das sich gegenüber dem Dom befindet. Das Altpörtel war im Mittelalter das westliche Stadttor der Befestigungsanlage. Der Bau des Tores begann 1230 und mit 55 Metern ist es eines der höchsten und bedeutendsten Stadttore Deutschlands. Die der Stadt zugewandten Seite ist reich gegliedert, während die Westseite Schießscharten ausweist. Interessant ist die Klammer an der Nordseite. Sie diente als Normalmaß für jeden Handeltreibenden. Die Turmuhr hat 2 Ziffernblätter. Auf dem großen werden die Stunden, auf dem kleinen die Viertelstunden angezeigt. Das Altpörtel bildet den Abschluss der Maximilianstraße.
Die Maximilianstraße ist Hauptgeschäftsstraße und war Prachtstraße währen der Kaiserzeit. Die Straße wurde während des Dombaus angelegt. Die Straße verläuft von Ost nach West vom Dom zum Alpörtel und trennt die Altstadt in zwei Teile. Die Straße ist 600 Meter lang und nicht gleichmäßig breit. Die engste Stelle befindet sich an der alten Münze.

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Sie ist die breiteste Straße und dient auch als Marktplatz. Am 25. November 2013 beginnt hier wieder direkt vor der alten Münze der Weihnachtsmarkt. Chöre und Musikgruppen gestalten das alljährliche stimmungsvolle Weihnachtsprogramm. Es ist Tradition geworden, dass sich die Speyerer Partnerstädte Spalding, Ravenna, Gniezno, Chartres, Kursk und Yavne sowie der Partnerdistrict Impala (Ruanda) an den Adventswochenenden auf dem Weihnachtmarkt präsentieren.
Auf dem Marktplatz vor der alten Münze wurde 1930 nach dem Abzug der Franzosen ein Denkmal für die gefallenen des 1. Weltkrieges errichtet. Die Maximilianstraße ist heute weitgehend verkehrsfrei.
Die Skulptur eines Pilgers erinnert daran, dass Speyer der Ausgangspunkt bzw. eine Station des Jacobsweges ist.

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